Im Rahmen der Themenwoche besuchten Stefan Rendler und sein Begleiter Harry vom Blinden- und Sehbehindertenverein Bezirksgruppe Ortenau, die siebten Klassen der Stefan-Zweig-Realschule in Endingen. Stefan Rendler erzählte in eindrucksvoller Weise über den Alltag von Blinden und sehbehinderten Menschen. Er erklärte das Blindenschrift Alphabet nach Louis Braille und im Anschluss durften die Schülerinnen und Schüler Sätze aus der Braille-Schrift „übersetzen“. Herr Rendler erklärte und führte verschiedene Hilfsmittel, wie z.B. den Blindenstock oder das Handy als Auge vor. Besonders beeindruckend war die App „Be my Eye“, die ein System für Hilfesuchende und Helfer entwickelt hat. Herr Rendler tippte ein paar Tasten und plötzlich beschrieb ein sehnender Helfer am Telefon, was er über die Handykamera von Stefan Rendler sehen konnte. Herr Rendler und Harry nutzen das Klassenzimmer als Hindernisparcour und zeigten, wie man blinde Menschen richtig führt. Stefan Rendler meinte, dass man keine Scheu haben soll einen blinden oder sehbehinderten Menschen anzusprechen, um ihm über die Straße zu helfen. Harry empfahl die Schulter als Berührungspunkt anzubieten, damit er sich orientieren könne. Eigene Erfahrungen konnten die Jugendlichen sammeln beim Einschenken von Getränken, Schmieren und Essen von Broten mit verbundenen Augen. Die Jugendlichen waren tief beeindruckt vom selbstbewussten Auftreten und dem lebensnahen Vortrag von Stefan Rendler.


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